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Steueränderungen ab 1.Juli 2009 22.06.2009, 11:16Blasius
Steueränderungen ab 1.Juli 2009

(Zürich/Veszprém, den 22.06.2009)

Die erste Welle des Reformpaketes beinhaltet
die Anhebung der Mehrwertsteuer von 20 auf 25 Prozent ab 1. Juli 2009.

Gleichzeitig wird ein ermäßigter Steuersatz von 18 Prozent auf
Grundlebensmittel
wie Milchprodukte und Backwaren eingeführt.
Dieser ermäßigte Satz soll dann ab 1. August 2009 auch für Fernwärme gelten.

Bücher, Tageszeitungen sowie Arzneimittel werden weiterhin mit fünf Prozent belastet.

Bei der Einkommenssteuer wird der günstigere Steuersatz für
Einkommenssteuervorauszahlungen in Höhe von 18 Prozent auf Einkommen
bis zu 1,9 Millionen HUF ausgeweitet (bisher 1,7 Millionen HUF).

Eingefügt: Ab dem 1. Juli wird für die Hotellerie ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz
von 18% gelten

Das darüber hinaus erzielte Einkommen muss weiterhin mit 36 Prozent versteuert werden.
Anders als zuvor wird die Familienhilfe zum Jahreseinkommen hinzugerechnet und ist damit steuerpflichtig.

„Die neuen Einkommenssteuerregelungen treten am 1. September -
allerdings rückwirkend zum 1. Januar 2009 - in Kraft“, erläutert Wirtschaftsprüferin
Gáberné Szellem, deren Unternehmen durch die Mitgliedschaft im
Beratungsnetzwerk Geneva Group International weltweit Unternehmen berät, die in Ungarn engagiert sind.

In einem weiteren Schritt werden ab 1. Juli 2009 die Arbeitgeberabgaben
reduziert. Die aufgrund des Bruttogehalts eines Arbeitnehmers zahlbaren
Sozialversicherungs- und Arbeitgeberbeiträge für Bruttoeinkommen bis
143.000 HUF werden von derzeitig 32 Prozent auf 27 Prozent gesenkt.
Der über 143.000 HUF hinausgehende Anteil bleibt wie zuvor mit 32 Prozent besteuert.

Gáberné Szellem weist darauf hin, dass Arbeitgeber, die Inhaber
sogenannter Start-Karten als Arbeitnehmer beschäftigen, mit weiteren
Ermäßigungen rechnen können.

Berechtigte Inhaber dieser Karte seien
unter gewissen Voraussetzungen insbesondere Berufseinsteiger sowie
ältere Arbeitnehmer. Anstatt der Sozialversicherungs- und Arbeitgeber-
beiträge zahle der Arbeitgeber etwa bei Berufseinsteigern im ersten Jahr
der Beschäftigung nur noch zehn Prozent und im zweiten Jahr 20 Prozent
des Bruttogehaltes, so Gáberné Szellem. Aber auch hier könne der
Arbeitgeber die Ermäßigung nur bis zu einem Bruttogehalt von 143.000 HUF geltend machen.

Neben den Steuerreformen wurden weitere Sparmaßnahmen verabschiedet.
So wird das Krankengeld einheitlich um zehn Prozentpunkte gekürzt und
das Renteneintrittsalter soll ab 2012 von derzeit 62 auf 65 Jahre angehoben werden.

*) Vermögensteuer beschlossen. Danach beträgt der Steuersatz bei einem Verkehrswert zwischen 0 und 30 Millionen Forint (1 Million Ft. rund 3552 EUR) 0,25 Prozent, bei 30-50 Millionen Forint 0,35 Prozent und darüber 0,5 Prozent für Privatpersonen sowie für hochwertige Kraft-, Wasser- und Luftfahrzeuge.

Ministerpräsident Bajnai hat für 2010 weitere Änderungen angekündigt. Geplant sind unter anderem weitere Absenkungen der Arbeitgeberbeiträge, der Einkommenssteuer sowie der Unternehmenssteuer.

Eva Gáberné Szellem
Signator Audit Könyvvizsgáló Kft.
Radnóti tér 2
H-8200 Veszprém

http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&comefrom=scan&r=372536

- Editiert von forummano am 29.06.2009, 17:51 -
Mark Twain sagte einmal:
"Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht."
Entlastung der Investoren 22.06.2009, 11:43PeterV
hört sich auf den ersten "Blick" gut an, aber ob das was bringt bezweifle ich......
Entlastung der Investoren 22.06.2009, 13:50Blasius
Zitat:
Original von PeterV
hört sich auf den ersten "Blick" gut an, aber ob das was bringt bezweifle ich......


wenn nun der Zinssatz erheblich gesenkt würde, um den
Unternehmen günstiges Geld zur Verfügung zu stellen,
wäre m.E. sicher mehr erreicht - die EZB hat derzeit 1,0 % - warum

und wenn die Mehrwertsteuer sogar etwas gesenkt würde...
die Kaufkraft im Lande würde damit erheblich gestärkt,
nachdem eigentlich das Netto-Einkommen gesunken ist.

Mit Investoren sind hier die "ausländischen" gemeint; die
muss man erst noch finden und wenn, dann fordern die doch
erstmal "Super"- Konditionen .. wenn die dann 2010 oder
2011 endlich anfangen, ein paar Arbeitsplätze zu schaffen
hmm... dann dauert halt die Krise ein paar Jahre länger

aber bitte, ich bin kein Experte [bae [bae
Mark Twain sagte einmal:
"Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht."
Entlastung der Investoren 22.06.2009, 15:46Blasius
als ob sie es grad gelesen hätten:

gefunden vor 15 Minuten

Ungarns Zentralbank wird Leitzins beibehalten

Um 14.00 Uhr wird die Zentralbank ihre
Entscheidung bekanntgeben. ( EMFIS )
http://www.4investors.de/php_fe/indexemfis.php?sektion=emfis&ID=16741
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