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balaton-service.info - Das Forum für Ungarn / Sehenswertes, Kultur, Kneipenführer / K u l t u r / Mehr als Zsa Zsa un Paprika
In diesem Thread befinden sich 4 Posts.
piccolino
icon01.gif Mehr als Zsa Zsa un Paprika - 27.01.2008, 12:38:25

816 Posts - Einbürgerungswilliger
leben u. leben lassen
Mehr als ZsaZsa und Paprika

Ein Buch über neun Ungarn, die vor Hitler flüchteten und die Welt veränderten

Die Tragik, das eigene Heimatland verlassen zu müssen, ist der ungarischstämmigen Journalistin und Autorin Katalin Marton nicht fremd. 1957 siedelte sie mit ihrer Familie in die USA um. Vergangene Woche kehrte sie wieder einmal in ihre Heimatstadt zurück und stellte an der Central European University ihr neuestes Werk vor, das soeben auf Ungarisch er - schien. Das „Kilenc Magyar“ (Neun Ungarn ) betitelte Buch widmet sich neun ungarischen jüdischen Persönlichkeiten, die gezwungen waren ihr Heimatland vor dem Zweiten Weltkrieg zu verlassen und im Exil zu Ruhm und Ehre gelangten.

Die Wissenschaftler Leo Szilárd, Edward Teller und Eugene (Jenô) Wigner, sowie der Spieltheoretiker und Computerpionier John von Neuman (János Neuman), drängten Albert Einstein, er möge US-Präsident Roosevelt zum Bau der Atombombe veranlassen. Alle drei spielten auch nach dem Weltkrieg in der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik eine Rolle. Robert Capa (Endre Friedmann) und Andre Kertesz trugen zur Neudefinition des Fotojournalismus bei. Letzterer wurde später gar zum ‚Sir’ geschlagen. Capas Bild vom Tod des republikanischen Soldaten Federico Borrell García („Loyalistischer Soldat im Moment seines Todes“) ist nicht nur eines seiner berühmtesten Fotos, sondern eine der weltweit und dauerhaft bekanntesten Fotografien überhaupt.

Alexander Korda brachte neues Leben in die britische und später auch die amerikanische Filmindustrie. Dort diente er sozusagen als Agent Churchills. Seine Propagandafilme sollten die USA aus ihrer isolationistischen Haltung und in den Krieg gegen Hitler locken.

Arthur Koestler hat sich vor allem mit seiner Novelle „Sonnenfinsternis“, in der er schonungslos mit dem Stalinismus abrechnet, in die Literaturgeschichte geschrieben. Die Hauptfigur dieses Romans, inspiriert von dem Bolschewiken Karl Radek, personifiziert die willenlose Unterwerfung des Individuums unter eine mörderische politische Maschinerie. Michael Curtiz (Mihály Kertész) schließlich setzte sich mit ‚Casablanca’ selbst ein cineastisches Denkmal. ‚Rick’s Café’, in dem sich im Film die Wege zahlreicher Flüchtlinge kreuzten, hatte sogar ein reales Vorbild: das Café New York in Budapest.

Marton erzählt neun Exilgeschichten, die sie auch als moralische Warnung verstanden haben möchte, „denn das Exil ist kein natürlicher Daseinszustand“. Auch die Protagonisten des Buches hätten zwar Ruhm und Ehre gefunden, jedoch keine Freude. Um sie alle aber in einem Band zu vereinen, bedurfte es einer weiteren Gemeinsamkeit. Nicht nur entstammten sie einer Generation, sondern alle verband ihr jüdischer Hintergrund.

So entschied der Verlag das amerikanische Original aus Marketinggründen mit dem Untertitel „Neun Juden…“ zu veröffentlichen. „Zudem“, so die Autorin, „stehen die Personen als lebende Beispiele für das, was passieren kann, wenn Hass und Intoleranz Oberhand gewinnen“. Mit ihrem Werk verband sie ebenso das Anliegen eine Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen und den amerikanischen Blick auf Ungarn zu differenzieren, um zu zeigen: Das Land der Magyaren „hat mehr zu bieten als ZsaZsa Gabor und Paprikahühnchen“.

Sebastian Garthoff

Quelle:http://www.pesterlloyd.net/2008_04/08049ungarn/08049ungarn.html
Ich liebe das Leben
hozni
icon01.gif Mehr als Zsa Zsa un Paprika - 27.01.2008, 14:04:52

Gast
piccolino
da hast du recht
ich war baff die umfrage gabor?die schoenheitschirugen lieben sie.du kannst ein alterdes schiff noch so putzen und teeren, es bleibt beim klabautermann
gabor -kontra marylin--natuerlich die zweite huebscher und nicht so ordinaer.
in den 5oer jahren waren die ungarn repraesentativ durch weltfussball.
sie koennten heute in vielen dingen mehr bewegen,
die kurzwerbung ueber wein und land war eine lachnummer.
liegt nicht immer am geld,liegt oft an der umsetzung.
georg.
Dr. Hubertus
icon01.gif Mehr als Zsa Zsa un Paprika - 27.01.2008, 14:39:38

Gast
Ungarn kann sich leider derzeit überhaupt nicht gut verkaufen.Nicht weil so trostlos ist,sondern sie machen das land schlechter als es ist.
Ungarn als fröhlich,modern und positiv zu vermarkten.Stattdessen gehen sie in irgendwelche Nischen rein,die nur ein kleines Fachpublikum anspricht.

Alleine die Deustchen wollen 2008 wieder über € 50 Milliarden für den Urlaub ausgeben.
Wo sieht man in D eine breite ,moderne Ungarnwerbung.Nach dem Motto.

Aber Hallo,uns gibt es noch - Auf in den wilden Osten!
Ungarn - na klar......
Guckst Du Ungarn....
icon01.gif Mehr als Zsa Zsa un Paprika - 23.03.2008, 19:00:29

Gast
2008 heißt der Slgan"Tráum dich hin" da dann mal los..

Szia

Basti
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