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Gast | Hi, also das mit dem Brot hab ich ja ganz einfach gemacht: ich back es mir selbst. Hab mir einmal einen Sauerteig hergestellt und nun mache ich allle 2 Wochen einen "Backtag". Die fertigen Brote pack ich dann in die TK-Truhe. Leider kann ich mir ein schönes Weizenbier oder Brezen nicht selbst machen. Nur denk ich mir warum auch, der Wein hier schmeckt so gut.... Also grundlegendes vermisse ich nicht | ||||
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Gast | Aber Hallo, weizenbier gibt es doch hier ohne Probleme.Es gibt jetzt sogar ein gutes ungarisches Búza-Sör.Von der Pecsi Brauerei( in Kezthely bei Z+D erháltlich),vor allem billiger,um die Ft 180.- 0,5 dl ![]() | ||||
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Gast | In den Chor der "alles ist prima-Poster" kann ich noch (ich betone noch) nicht ganz einstimmen. Mag sein, dass viel auch an den eigenen Ansprüchen und dem Umfeld liegt, das man gewohnt ist und erwartet. 1. Pünktlichkeit (wie z.B. in der Schweiz in Oesterreich oder Belgien.. und letztlich auch in Deutschland) kann man häufig vermissen 2. Motivation und Serviceorientierung ... in Geschäften und bei Unternehmern in Ungarn könnte besser sein 3. Vertragstreue ... in einem Land in dem man eigentlich kaum etwas vor Gericht durchbringt (weiß man ja vorher) wäre schön. 4. Leichte italienisch orientierte Küche (in Restaurants) vermisse ich. 5. Etwas mehr Umweltbewusstsein wäre auch gut. Weil die intakte Umwelt ein Kapital ist, dass Ungarn ohne Not dabei ist zu verspielen. Wenns aber um Weisswurst, Palinka und Bier geht ... da gibts allerdings genug Möglichkeiten... da gebe ich Marcus und Hajra recht... dann (wenns darum geht) braucht man nichts zu vermissen. Weitere Details gern später Gruss Herbert | ||||
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Gast | Kein er sagt alles ist prima,nur wenn man gerne hier in Ungarn lebt,ist vieles halt mal anders.Gehst du nach Indosesien oder Afrika,wirst du noch mehr Dinge erleben die nicht so sind wie in D,CH oder Belgien. Ergo frage ich,warum geht dann jemand aus Deutschland etc. weg,wenn dort alles so toll und perfekt ist? Hier war nun mal bis 1989 ,wie in vielen anderen Ostblocklándern ein ganz anderes System wie im Westen. Gewisse Probleme finden sich in fast alles Ostblocklándern wieder,weil sie auch nicht soviel Kapital wie die westlichen Lánder haben. Man kann sich in einem Land auch sehr wohl fühlen,auch wenn es nicht so perfekt ist oder vielleicht nicht sein wird.Das macht viellleicht auch den Reiz aus. Ich habe mich zuminderst geándert,bin ruhiger geworden und ausgeglichener und sehe alles ein wenig geschmeidiger. Ich habe gemerkt,damit fahre ich auch ganz gut.Mann wird nicht Reich,aber man kann zufrieden leben. Suche ich den westlichen Perfektionismus,dann hátte ich gleich dort bleiben können. Ehrgeizig,immer nur dem Geld und Erfolg hinterherrennen.Keine Zeit haben.... Man braucht Zeit zum Leben.....nicht hasten,sondern rasten an den schönsten Stellen des Lebens. Wer sich selber nicht ándert und immer den gleichen Göttern hinterherrennt,der wird nie ans richtige Ziel kommen und seinen Frieden nicht finden. Darum schátze ich diesen organisierten Nicht-Perfektionismus sehr.Vielleicht habe ich auch deshalb fast keine Probleme. Hajrá Magyarország!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ![]() | ||||
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Gast | Lieber Hajra, es ging nicht um Perfektionismus sondern um 1. Pünklichkeit 2. Motivation und Serviceorientierung 3. Rechtssicherheit 4. leichte Küche 5. Umweltbewußtsein Bei keinem dieser Punkte geht es um Kapital oder um Ex-Sozialismus sondern um Bewusstsein und Einstellungen, die übrigens völlig unabhängig von der jeweiligen Nation sind. Es ist schade, wenn Du - lieber Hajra nur wie leider oft konsequent nicht gelesen hättest, was ich geschrieben habe um danach auf Fragen zu antworten die niemand gestellt hat und Statements abzugeben, die ohnehin klar sind. (Tenor: wem es nicht passt kann ja wegbleiben) Ich finde es hier in Ungarn auch gut... will aber deshalb nicht jeden Mist schönreden --- schon um demnächst Verbesserungen zu erreichen. Grüsse Herbert | ||||
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Gast |
Hi, mag ja theoretisch stimmen, das Bewusssein und Einstellung (im Prinzip) unabhängig von der Nation sind. M.E.hat das aber schon etwas mit der Mentalität des jeweiligen Volkes zu tun. Mich nervt auch zeitweise einiges hier in H , dann frage ich mich aber: evtl. haben die Ungarn recht, so zu leben wie sie leben. Betr.:leichte Küche: Die Nachfrage regelt das Angebot , meine ich mal. (nicht umgekehrt ;) ) Warum soll "leichte Küche " angeboten werden, wenn die dann eh keiner verlangt? Ausserdem gibt es in Ungarn sehr wohl schon Gaststätten , die sowas anbieten (zumindestens in den grösseren Städten) Umweltbewusstsein?? Na,da musste ich ja mal schmunzeln. Wer hat denn seinen Müll nach Ungarn geschafft und dort abgelagert??? Jetzt könnte man nun gegenargumentieren: Wenn die Ungarn nicht beteiligt gewesen wären etcpp. .... hätte man den Müll nicht dort ablagern können. Ich bin auch der Meinung, wenn man sich schon mal dafür entschieden hat- aus welchen Grund auch immer - in Ungarn zu leben, dann sollte man schon versuchen sich den Ungarn anzupassen und nicht umgekehrt (die waren schliesslich eher da als wir ) | ||||
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Gast | Hi Hunor, genau! Du hast es treffend beschrieben,besser hátte ich es auch nicht sagen können. Zudem man sowieso nicht alles verallgemeinern kann,ich habs ja schon oft geschrieben,ich habe ganz wenige schlechte Erfahrungen gemacht.Oft funktioniert es halt nach dem Motto: So wie man in den Wald reinruft,so kommt es zurück. Gewisse Mentalitáten reizsen mich einfach und das war ein Grund hierher zu gehen. Ich vergleichs immer mit der Liebe oder Partner: Man liebt die Stárken und auch die Schwáchen.Wenn man versucht den Partner zu umerziehen,gibt es meist ein Debakel. Man lernt dazu,aber das geht nicht von heute auf morgen. ich kann auch nicht Ungarn auf meine eigenen Bedürfnisse umerziehen. | ||||
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Gast | Liebe Vorposter, ursprünglich war die Frage "Was ihr in Ungarn vermisst". Nicht: findet Ihr nicht alles so toll, dass es kaum noch auszuhalten ist. Kein Mensch will "die Ungarn umerziehen" .... allerdings sollte man sie schon an den eigenen Ansprüchen messen. Wenn es schon ungarischen Kommunen nicht gelingt Ihre durch Gerichtsurteil festgestellten Titel nach Jahren gegen den Staat durchzusetzen um wieviel schwerer mag es da für einen zugezogenen Ausländer sein ... besser er lässt gleich den Versuch bleiben. (siehe ungarische Presse) Da z.B. etwas mehr Rechtssicherheit zu verlangen ist wohl mehr als legitim und sicher keine "Umerziehung". Wenn nun Ungarn für sich in Anspruch nimmt integraler (ich betone integraler) Bestandteil Europas zu sein, dann doch bitte auch minimalste Voraussetzungen erfüllen. Mit Umweltbewusstsein meine ich z.B. das auf die Felder verbringen von Sickergrubenschlamm obwohl das Einleiten in Kläranlagen fast nichts kostet. Wenn man dann den Dreck den man so selbst in die landwirtschaftlichen Erzeugnisse eingebracht hat als Qualitätserzeugnis verkauft und sich wundert, wenn z.B. Irland die Einfuhr wegen 17-fach überschrittener Grenzwerte suspendiert und aroganterweise dagegen noch in Europa angeht ... dann kann man wohl etwas mehr Umweltbewusstsein anmahnen. Übrigens natürlich ist an den Umweltsünden von heute die Planwirtschaft und der Sozialismus vor der Wende schuld... wieso eigentlich nicht die Hunnen oder die bösen Türken die Ungarn mal besetzt gehalten haben. Verbesserungen einfordern hat uns Menschen mal irgenwann von "den Bäumen" geholt ... dass manche vielleicht glücklicher wären sie wären noch da oben, sollte uns nicht irre machen. Beste Grüsse Herbert | ||||
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Gast | Hi, du kannst den Staat nicht ándern und wir auch nicht.Und wie schon so oft beschrieben,jeder kann vor seiner Haustür selber damit anfangen und selber so etwas vorleben. Aber wir können nicht anfangen die Regierung usw. zu ándern.Jeder kann für sich in seinem Umfeld etwas bewegen,aber ich mache mir keinen Kopf ,wie man die Regierung und usw. ándert.Das hat in Germany,Austria usw auch keinen Zweck.Aber jeder kann für sich etwas ándern,wenn er es will. Und übrigens das mit den Türken,war als Anregung für das Buch von Paul lendvai" Ungarn-Sieger in Niederlagen" gedacht,damit man land und Leute besser verstehen kann. Damit haben viele Auslánder Probleme.Wenn du es dir als Lebensaufgabe gesetzt hast,Ungarn an den EU-Durchschnitt zu bringen.Mach mal..... Diese Ansprüche haben eigentlich die wenigsten Ungarn.Man lebt und arbeitet,man macht sich wenig Gedanken um Ansprüche. Und du solltest dir auch mal darrüber Gedanken machen,das einfach nicht alle Lánder gleich sind,auch in der EU nicht.Es gibt Reiche und Arme,auch Lánder die schon lánger in der EU sind,wie Protugal,Griechenland ,oder Spanien,das am Tropfhahn der EU-Subventionen hángt. Lebe dein Leben und mache dir nicht soviele Gedanken,...Hajrá ![]() | ||||
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Gast | Lieber Hajra, Du selbst bist mit Deiner positiven Arbeit doch das beste Beispiel dafür dass man sehrwohl etwas ändern und verbessern kann - natürlich in seinem jeweiligen privaten Umfeld. Wenn alles so super wäre brauchtest Du Dir eigentlich über nichst mehr Gedanken machen. Dass es in verschiedenen eropäischen Ländern verscheidene Mentalitäten und Voraussetzungen gibt ist schon klar. Es geht auch gar nicht darum "die Regierung zu ändern" - sondern die jeweiligen Leute an Ihren eigenen Ansprüchen zu messen und diese auch einzufordern. Was würdest Du denn sagen, wenn Du z.B. in Deutschland einen Arzt aufsuchst wegen eines gebrochenen Fingers beim Beachhandball und dieser (obwohl er sich Arzt nennt) hat nicht mal Medizin studiert ja vielleicht weiß er gar nicht was Medizin ist ... seine Standartantwort ... alles kein Problem machen wir morgen.... Würdest Du dann sagen: Da kann man nichts machen, so sind die Leute nun mal, Du kannst die Welt nicht ändern ... gleichzeitig wird Deine Hand immer schlimmer. Nichts anderes ist es was ich (überall) erwarte.. und mit an den eigenen Anprüchen messen meine. Das muss man natürlich auch bereit sein einzufordern und durchzusetzen. Beste Grüsse Herbert | ||||
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2385 Posts - Magyar Vagyok carpe diem | Sicherlich ist ein Mindestmaß an europäische Angleichung von Nöten, wenn man auch die Vorzüge der Europäischen Union für sich beanspruchen möchte, aber damit haben nicht nur die Ungarn Probleme. Natürlich gestehe ich auch ein, dass man auf dem Gebiet des Umweltschutzes etwas mehr tun könnte und das es rechtlich etwas sicherer werden könnte. Man kann auch nicht alles, wenn jedoch gewissen Dinge durchaus, auf die Vergangenheit schieben, sei es auf die Sowjetische als auf frühere. Jedoch sollte man dabei nicht aus dem Auge lassen, das die Ungarn uns (EU) nur als weitere Besatzer und Einmischer in ihr Land sehen und sich denken, wir machen unser Ding weiter, denn es sind viele gekommen und gegangen und sich Ungarn genau durch dieses Verhalten immer eine gewisse Eigenständigkeit erhalten hat, selbst in Zeiten der Unterdrückung und dem Volk zu erklären, dass dies jetzt alles falsch, oder schlecht ist, dürfte nicht so einfach werden. Dann darf man nicht vergessen das wir bis 89 / 90 der kapitalistische Klassenfeind Nummer eins wahren und in vielen Köpfen, vorallem denen der älteren Generation dieses Denken noch allgegenwärtig ist und jeder von uns weiß, wie schwer es ist festgefahrene Ideologien abzulegen. Dazu kommt noch, das sich für die "Kleinen", die es am nötigsten hätten und sich am meisten erhofft haben, nichts verbessert hat, ganz im Gegenteil, bei denjenigen ist die EU noch lange nicht angekommen. Also hat man eigentlich nur die Chance des Vorlebens, nicht des Besserwissens, um den Ungarn schmackhaft zu machen, das nicht alles "Deutsche" schlecht ist und vor allem unsere Oberlehrer Mentalität ablegen, die man doch oft bei unseren Landsleuten feststellt. Zum Schluss stellt sich dann noch die Frage, wenn alles Deutsch ist in Ungarn, sind wir dann wirklich zufrieden, denn es muß doch mal einen Ungarischen Anreiz gegeben haben um in dieses wunderschöne Land zu gehen, oder sind wir Deutschen doch nur unverbesserliche Kolonialisten? Wunderschöne Grüße und nachdenkliche Minuten Markus Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten. Marie von Ebner-Eschenbach ![]() balaton-service.info goes wiki - Das bsi - wiki - portal b-s.i goes facebook ... und als b-s.i facebook Gruppe | ||||
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Gast | Hallo, also über deutsche Pfuscher in den weißen Kitteln könnte ich auch einiges schreiben,meine und die Erfahrungen anderer waren hier in Ungarn meist gut.Habe aber auch schon über üble Dinge viel gehört,wobei sehr viel aber auch auf das wenige Kapital zu sehen ist.Bißchen Geld noch zuschieben in den Krankenháusern. Also hier ist wie in vielen Dingen,es gibt gute und schlechte.Man sollte nie verallgemeinern. In 3 Sat kam gestern eine interessante Sendung aus der Schweiz,warum die Piefkes dort als arrogant gelten bei vielen Schweizern. Einer sagte z.B.: Das die deutschen immer mit : Paß auf...Hör zu..ich will...also einen kurzen,genauen Satz beim Wunsch sagen...Das wird bei den Schweizern als arrogant ausgelegt.... Mache wollen immer gerne den Oberlehrer spielen......das geht schon beim Autofahren an.... Etwas gschmeidiger gehts es aber auch..... Hajrá Magyarország ![]() | ||||
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Gast | Manchmal könnte man den Eindruck gewinnen, Verbesserungen und seien sie noch so abstrakt ... einzufordern, sei sogleich ein Angriff auf die Lebenswelt der Fans von der "ist ja alles so super Fraktion" Kein vernünftiger Mensch wird die Absicht haben, "die" Ungarn zu "Superdeutschen" umzuerziehen. Es ist nur leider so, dass je mehr Defizite man akzeptiert oder schönredet ... sich jene die einen schlechten Job machen noch bestärkt fühlen ... während die anderen die gut arbeiten sich als die Dummen vorkommen müssen denn es geht ja auch viel schlechter und bequemer. Die Frage war eingangs: was vermisse ich ... schon vergessen? Man kann durch ständiges "alles ist super" auch jene mundtot machen, die eigentlich konstruktiv um Verbesserungen kämpfen. Ich bin z B. vor kurzem in Bad Loipersdorf (in Oesterreich) einer Gruppe Ungarn begegnet, die dort in der Thermallandschaft Urlaub machten und auf meine Frage, warum sie denn nicht ihre eingenen Thermalbäder in Ungarn nutzten .... den schlechten Service und den Mangel an Kundenorientierung im Vergleich zu z.B. Oesterreich ..... bemängelten, der von solchen Ausländern noch gefördert würde, die alles und jedes akzeptieren würden. Insoweit wäre die "dämlichen" Ausländer am Niedergang Ungarns schuld, weil sie sich ja alles gefallen lassen würden und Jahr für Jahr mehr Geld für weniger Leistung bezahlen würden. Diese Ungarn wirkten durchaus nicht wie Neureiche sondern waren eher einer gut verdienenden Mittelschicht zuzurechnen. Deren Einstellung ist für Ungarn viel gefährlicher als ein paar unzufriedenen Residenten. In diesem Sinne beste Grüsse Herbert | ||||
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Gast | Hi, wie immer kann man alles nicht veralllgemeinern.Ich hab schon deutsche Gáste gehabt,die es in Kehidakústány viel besser und günstiger gefunden haben als in Bad Loipersdorf. Alles immer eine Ansicht des einzelnen.Und das alles nichts mit" Alles ist gut" zu tun. Und das man immer weniger leistung ,für weniger geld bekommt,stimmt auch nicht.Dass es einzelne Ffálle gibt,kann sein,aber die gibt es in Deutschland und anderswo auch. Du machst dir einfach Probleme ,wo keine sind.Die Gründe und Ursachen sidn ja jetzt schon zig-mal aufgezáhlt worden.Und nochmals zum mitschreiben,ich finds einfach gscchmeidiger hier als in Deutschland.Aber mehr wegen meiner Lebenseinstellung und der Region im speziellen.In Deutschland,Österreich oder Schweiz gibt es auch wunderschöne Ecken. Ich bin mehr als zufrieden hier und all meine Gáste,das waren inzwischen zig-tausende haben den gleichen Eindruck bekommen und erzáhlen bzw. berichten nur absolut gutes von hier. Nagyon boldog vagyok!!!!!!!!!!!!! ![]() | ||||
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Gast | Lieber Harja, die Gründe allerdings sind zig-mal dargestellt worden. Es geht lieber Hajra gar nicht um die Gründe --- sondern um Veränderung. Ständig über die Gründe zu grübeln führt nicht weiter und bringt auch keine Verbesserungen. Wenn es Dir so gut gefällt ohne Abstriche und Du nichts ver- misst so sei Dir das von Herzen gegönnt. Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass in meinen Posts von europäischen Standarts (nicht von deutschen etc) geschrieben wird. Dass Dir alles so wie es ist gefällt hat nichts mit dem Thema zu tun: was vermisst ihr. Mir geht es nicht darum jemanden unzuerziehen sondern nur von Ungarn das einzufordern, was von Ungarn selbst für sich in Anspruch genommen wird... z.B. Rechtssicherheit. Dass woanders auch Defizite sind,hat mit dem Thema auch nichts zu tun... denn das Thema war nicht: was vermisst ihr in ... Pusemuckel sondern in Ungarn. Du hättest Dir vermutlich viele Zeilen sparen können wenn Du geschrieben hätttest: alles ist super kaum zum aushalten ich vermisse nichts. Wie allerdings Ungarn ihr eigenes Land sehen, hat allerdings mittelfristig schon mit der Entwicklung der Zukunft des Landes zu tun mit der wir (Residenten) dann auch zu tun haben. Stets zu Diensten mit besten Grüssen Herbert | ||||
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Gast | Lieber Marcus bitte nenn mir eine einzige ernstzunehmende Quelle (Historiker, Wissenschaftler,Politologen ... Ungarn natürlich nicht irgendwelche Ausländer oder ungarische Minderheitsrechtsradikale) die ernsthaft die Ansicht vertreten Ungarn sei von der EU besetzt worden. Besatzungen .. wie schon das Wort sagt besetzen... noch nie davon gehört, dass die armen Opfer vorher per Volksentscheid (wie bei dem Beitritt der EU geschehen) über ihre Besetzung entscheiden. Dieser "Besetzung" sodann mit grosser Mehrheit zustimmen und danach sich "besetzt" fühlen ... mag verstehen wer will. Die Ex-DDR und die PDS lassen herzlich grüssen. Die Vorteile der EU wiegen auch für Ungarn schwer, oder hören wir ernsthaft etwas von einem eventuellen Austritt aus der EU. Dem steht doch (theoretisch) nichts im Wege ,fragt sich nur wer dann wohl verliert und wer gewinnt. Die Netto-Zahler (zum Beispiel Holland) würden vielleicht sagen: geht mit Gott aber geht! Viel schwerer als die real-sozialistischen Zeiten wiegt der Aderlass der zuvor verteufelten bürgerlichen Mittelschicht (nach 1945 und nach 1956 und später) die zu einer ständigen Emigration von Ungarn führte... die übrigens auch heute (aus anderen Gründen) noch anhält. Und übrigens: wo und wann wurde vor dem Beitritt zur EU irgendjemandem versprochen, dass es ihm besser gehen würde. Die gemeinsamen Märkte und die offenen Grenzen ermöglichen Chancen mehr nicht... was man daraus macht liegt an jedem selbst. Lieber Marcus ... ich glaube das auf Dauer Ungarn ge- zwungen sein wird sich an (alt-) europäische Standarts anzupassen man ist sogar teilweise erfolgreich dabei. Diesen Trend zu verstärken hat nichts mit Umerziehen oder Oberlehrerhaftigkeit zu tun. In diesem Sinne alles Gute Herbert | ||||
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2385 Posts - Magyar Vagyok carpe diem |
Hallo Herbert, von den obengenannten Quellen kann ich dir leider keine nennen, ich kann nur Eindrücke wiedergeben, die ich durch die Ungarn in meinen Umfeld bekomme und das sind ganz normale Durchschnittsungarn und da geht das Denken schon sehr in diese Richtung. Die meisten Ungarn haben sich einfach viel mehr erhofft und jetzt bekommen sie nur Preiserhöhungen und das schieben sie hald dann auf die EU und auch das Angleichen an EU Standards fällt ihnen schwer, da es Geld kostet und viele nicht verstehen warum dies jetzt so sein muss. Natürlich gebe ich die recht, dass sich einiges ändern muss und dass man in einem Staatenbündnis nicht nur Rechte sondern auch Pflichten hat. Aber dazu muss man etwas in den Köpfen der Ungarn bewegen und das dürfte schwierig sein, da uns viele Ungarn tatsächlich so sehen wie in meinem Vorpost geschrieben, das sie das nicht öffentlich sagen ist klar, das haben sie auch nie gelernt und bei vielen ist das Ducken vor der Obrigkeit noch stark verwurzelt, da sind Beamte noch Herrgotten und auch sonst hat der Kunde nicht viele Rechte, außer dem still und unterwürfig zu sein und das macht es auch so Schwer, etwas in diesem Land zu ändern, denn die die etwas ändern könnten, trauen sich meist nichts zu sagen. Aber mein Vorpost soll auch nicht heißen, dass ich alles nur super finde auch ich hatte und habe meine Probleme mit gewissen Mentalitäten, aber ich versuche auch immer einen Hintergrund für das Handeln zu ergründen und das läßt mich dann meistens wieder etwas milder sehen was nicht heißt, dass ich mit allem zufrieden bin, aber ich kannte das Land ja schon etliche Jahre bevor ich etwas kaufte und ich muss sagen, einerseits wusste ich ja auf was ich mich einlasse und auf der anderen Seite hat sich auch schon einiges verbessert. Aber wie gesagt, man muss in den Köpfen etwas bewegen und das meinte ich auch mit vorleben. Auch ich habe in diesem land schon sehr viel Lehrgeld bezahlt... Beste Grüße Markus Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten. Marie von Ebner-Eschenbach ![]() balaton-service.info goes wiki - Das bsi - wiki - portal b-s.i goes facebook ... und als b-s.i facebook Gruppe | ||||
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Gast | Lieber Marcus, vielen Dank für die doch sehr differenzierte und objektive Antwort. Wir können tatsächlich nur etwas bewegen durch vorleben, aber auch dadurch, dass wir (wie schon oft geschrieben) einen guten Job entsprechend honorieren und einen schlechten auch als solchen bezeichnen und nicht durch zuviel Verständnis schönreden. Allerdings wir sind nur Gäste in diesem schönen Land sowieso sind wir nur kurz Gäste in dieser Welt ... lass uns also dazu beitragen, dass die Umstände und Dinge besser werden .... wie es übrigens viele vor uns schon mit Erfolg getan haben. Beste Grüsse Herbert | ||||
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230 Posts - 50 50 Ungar Kinder an die Macht | Würde mal sagen: andere Länder andere Sitten! Jeder der hier nach Ungarn gekommen ist wird ja seine Gründe haben und sich im vorhinein erkundigt haben was hier so ab geht. Bis hier westeuropäische Standards herrschen wird mehr als eine Generation vergehen. Ob dies wünschenswert ist ist m. E. auch noch eine andere Frage. Schönen Maifeiertag Der Umweg erweitert die Ortskenntnis | ||||
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