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balaton-service.info - Das Forum für Ungarn / A k t u e l l e s / Was man gerade erfahren hatt / Gestopfte Martins-Gans? - Nein, danke!
In diesem Thread befinden sich 2 Posts.
Markus J. Marschner
icon01.gif Gestopfte Martins-Gans? - Nein, danke! - 06.11.2007, 22:19:08
Skype: markusmarschner
2385 Posts - Magyar Vagyok
carpe diem
Gestopfte Martins-Gans? - Nein, danke!

Um den 11. November (dem Tag des Hl. Martin) stehen sie wieder auf den Speisenkarten vieler Lokale. Zur Weihnachtszeit füllen sie wieder die Kühltruhen der Supermärkte: Gänse und Enten. Was der Verbraucher nicht weiß: Ein großer Teil stammt aus der Stopfleberproduktion.

Das Stopfen von Gänsen und Enten ist eine der grausamsten Methoden, um eine scheinbare Delikatesse – Foie Gras (französisch für „fette Leber“) – herzustellen. Den Tieren wird täglich zwei bis drei Mal ein 50 cm langes Rohr durch den Schlund direkt in den Magen eingeführt. Zwangsfütterung, bewusst herbeigeführte Erkrankung der inneren Organe und Käfighaltung stellen den Alltag von Stopfenten und Stopfgänsen dar.

Am Ende der Mastzeit ist ihre Leber so groß, dass sie kaum atmen oder sich bewegen können. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN kämpft seit Jahren gegen diese Tierquälerei. In vielen Ländern, auch in Deutschland, ist die Stopfmast verboten. Das Geschäft blüht dennoch – über den Handel, vor allem mit Ungarn, das nach Frankreich auch weltweit zweitgrößter Produzent von Stopfleber ist.

Neben der Fettleber ist das Fleisch der gequälten Tiere ein wichtiges Standbein der gesamten Stopfleberindustrie. Das minderwertige, verfettete Fleisch von rund sieben Millionen Enten und Gänsen wird an Supermärkte, Restaurants und Wochenmärkte in Ungarn, Deutschland und anderen Ländern geliefert.

Der Kunde hat dabei keine Möglichkeit festzustellen, ob das Tier aus der grausamen Zwangsmast stammt. VIER PFOTEN will diesen Tierschutz- und Verbraucherschutzskandal beenden. Die Organisation verhandelt z.B. in Deutschland mit den Lebensmittelketten – mit ersten Erfolgen: REWE, Kaufland, Tengelmann, Famila und Coop haben bereits zugesichert, kein Stopfleberfleisch zu verkaufen. EDEKA und Real hingegen führen Produkte aus der Zwangsmast.

Unterstützen Sie die Kampagne von VIER PFOTEN und protestieren Sie gegen diese Tierquälerei! Fordern Sie den Verkauf von Produkten aus der Stopfmast einzustellen und verfassen Sie eine Protestmail unter: https://www.secureconnect.at/4-pfoten.de/protest/0711/index.php

VIER PFOTEN Ungarn
NEGY MANCS
Dalszinhaz 10. II/4, 1061 Budapest
Tel.: +36-1-302 41 37-0
Fax: +36-1-302 41 37-99
negymancs@invitel.hu
negy-mancs.hu

(c) Pester Lloyd

Quelle
pesterlloyd.net
Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten.

Marie von Ebner-Eschenbach

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Peter2
icon01.gif Zeitungsartikel - 06.11.2007, 22:30:15

3306 Posts - Magyar Vagyok
Zitat:
Gestopfte Martins-Gans? - Nein, danke!


Absolute Sauerei,diese Tierquälerei gibts nur noch in Frankreich und Ungarn, Frankreich hat es letztes Jahr sogar im Gesetz verankert , wegen Tradition und so, der Rest von Europa hat es verboten.
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