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In diesem Thread befinden sich 29 Posts. [ Seite: 1 2 ] | ![]() ![]() | |||
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816 Posts - Einbürgerungswilliger leben u. leben lassen | Liebe Vorposter, um die Sozialsystheme- und ausgaben bezahlbar zu halten, müssen diese neu ausgerichtet werden. Für seine Gesundheit ist letztendlich jeder selbst verantwortlich. Der Eine etwas mehr (Unmäßigkeit in allen Bereichen), der Andere etwas weniger (Gendefekte). Daraus ergibt sich, betreibt jemand 'Risikosportarten wo gesundheitliche Schäden vorhersehbar sind, muß etwas mehr in das Sozialsysthem einzahlen. Das gleiche gilt auch für Raucher, Trinker-Alkoholiker, Fettleibigkeit und und und ! Ich bin der Meinung, dass hier die Allgemeinheit nicht bestraft werden darf durch höhere Sozialbeiträge. Bei einer privaten Krankenversicherung verteuern ebenfalls die Risikofaktoren den monatlichen Beitrag, Man darf nicht nur fordern, sondern muß dafür auch eine Gegenleistung erbringen. Gruß Klaus Ich liebe das Leben | ||||
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Gast | Liebe Vorposter, in dem Forum "Parlamentswatsch.de" --Bürger befragen öffentlich Poilitiker in D habe ich ua an Ulla Schmidt die Frage gestellt, was in D bisher in dieser Legislaturperiode zur Vereinfachung und zur Entbürokratisierung des Systems gesetzliche KV (wie ur- sprünglich versprochen) getan wurde. Denn z.Zt. versucht der Gesetzgeber die defizitäre gesetzliche und überbürokrtisierte KV durch den Zugriff auf die Reserven der privaten (und kostendeckend kalkulierte) Krankenversicherung zu sanieren. Eine (öffentliche Anwort) unserer Gesundheitministerin, die in jungen Jahren zu den radikalen K-Gruppen gehörte und ihre ersten gesundheitspolitischen Erfahrungen als Aushilfe in einem "Nachtclub" ihrer Schwester (o.ä) in Aachen machte .... steht noch aus. Beste Grüsse von Eurem (mit spitzer Feder schreibenden) Herbert 1 | ||||
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3306 Posts - Magyar Vagyok |
mit dem Argument der Zweiklassengesellschaft, kann man alles niederwalzen was noch irgendwie funktioniert, zum Schluß gibts wirklich nur noch eine Klasse, die ich dann keinem wünsche Gruß Peter | ||||
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Gast | Ganz wesentlich ist die Frage der ärztlichen Versorgung nach modernem medizinischen Standart. Modern bedeutet ... nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkennt- nissen das für den Patienten tun zu können, was aus der Sicht des Therapeuten notwendig und für den Patienten so nebenwirkungs- frei und schonend wie möglich ist. Diese ärztliche und pharmazeutische Versorgung ist heute in der gesetzlichen KV (in der EU) nicht mehr möglich. Beweise an Therapiebeispielen und Kosten/Nutzenrechnungen bei den Standarttherapien .zB.. Bluthochdruck, Diabetes,Brustkrebs, Herz- und Gefässkrankheiten ....falls es denn gewünscht wird liefere ich gerne nach. Quellen: Arzneimitteltelegramm, Lancet, Mayo-Klinikreport usw. (und andere relevante Publikationen) Gruss Herbert1 | ||||
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3306 Posts - Magyar Vagyok |
noch eine kleine Anmerkung, die privaten Versicherungen haben über 100 Milliarden als Altersrücklage angespart, die gesetzlichen gar nichts, sowas weckt natürlich Begehrlichkeiten, ganz schön scheinheilig, erst will der Gesetzgeber das man für das Alter Rücklagen bildet, damit der Beitrag im Alter bezahlbar bleibt und wenn der Michel das gemacht hat, würde man ihm das am liebsten wieder wegnehmen und sowas wird dann unter dem Mäntelchen soziale Gerechtigkeit verkauft. Gruß Peter | ||||
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Gast | Wenn man bedenkt, dass zB die Ärzte für die gleiche medizinische Leistung im Fall einer privaten Liquidation (Rechnung) ein vielfaches (bis zu 1omal mehr) als durch GKV (gesetzliche Krankenversicherung) erhalten... müssen die kostendeckend kalkulierenden privaten KV's solche Rücklagen vorhalten um späteren Kostensteigerungen (Alterspyramide) abzumildern. Dass diese Rücklagen (die zum grossen Teil Altersrückstellungen sind) die Begehrlichkeiten der Umverteiler und Sozialromantiker wecken (siehe Peter2) ist nachzuvollziehen ...aber nicht zu billigen. Grüsse Herbert1 | ||||
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816 Posts - Einbürgerungswilliger leben u. leben lassen | Die private Krankenversicherung muß gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung sehr differenziert betrachtet werden. Die gesetzlichen Krankenversicherungen, vorne weg die AOK, ist verpflichtet, jeden Antragsteller aufzunehemen, ob krank oder gesund. Bei den privaten Krankenversicherungen hast du bei kostenintensiven 'Erkrankungen keine Chance, aufgenommen zu werden. Bist du seit Arbeitsaufnahme privat versichert und erkrankst im Laufe der Jahre an verschiedenen kostspieligen Krankheiten, so mußt du für jeden Krankheitsfaktor mehr, jeweils einen satten Risikozuschlag bezahlen, denn du hast keine andere Möglichkeit in eine gesetzliche Krankenkasse zu wechseln zu einem erheblich günstigeren Beitrag. Bei der gesetzlichen Kasse ist es egal, wieviel Risikoerkrankungen ich habe, ich zahle immer den gleichen Beitrag. Daher ist es erheblich leichter für die privaten Kassen aus den Risikozahlungen Rücklagen zu bilden. Gruß Klaus Ich liebe das Leben | ||||
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Gast | Seit einigen Jahren sind die privaten Krankenkassen in D vom Gesetzgeber verpflichtet worden z.B. dem Personenkreis der Rentner einen Tarif anzu- dienen, der in Leistung und Beitrag in etwa dem der GKV (z.B Barmer)entspricht. Richtig ist, dass die PKV bei entsprechenden Krankheiten.... Risiko- zuschläge erhebt und nicht gezwungen ist "jeden aufzunehmen". Es mag dahingestellt sein, ob die "erzwungene Solidarität" der GKV's nicht in letzter Konsequenz dazu geführt hat, dass das System auch durch Überbürokratisierung unbezahlbar wird. Dienstleistungen im Bereich Gesundheit oder besser Krankheit wird es schon deshalb in Zukunft nicht mehr zum O-Traif geben, weil immer mehr Nachfragern (Alterspyramide) immer weniger gesunde junge Beitragszahler gegenüberstehen. Und dies Problem hat wirklich nichts mit der Frage privat oder nicht privat zu tun sondern mit der Zuteilung des knappen Guts "gesundheitliche Dienstleistung". All the best Herbert1 | ||||
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